Dieses Update beinhaltet die neue Schnittstellendefinition des DVP 3.8 sowie die Anforderungen zur Diagnosecodierung.
Diagnosen können nun strukturiert über Freitext oder ICD-10 Code bei der Neuanlage eines Behandlungsscheines oder bei einem bestehenden Behandlungsschein eingetragen werden. Folgende Informationen können erfasst werden:
Eigene Diagnosen werden beispielsweise nicht in der elektronischen Kassenabrechnung bzw. im Bereich WAHOnline berücksichtigt.
Der Assistent "Neuer Schein" zum Erfassen von neuen Behandlungsscheinen wurde optisch überarbeitet. Weiters können Sie neue Ärzte über eine eigene Schaltfläche neu eintragen bzw. steht die neue Erfassung der strukturierten Diagnosen zur Verfügung.
Die Schnittstellenbeschreibung 3.8 für die elektronische Kassenabrechnung wurde mit folgenden Änderungen bzw. Erweiterungen integriert:
Für das Fachgebiet 63 - Physiotherapie wurde bislang, speziell für die ÖGK Vorarlberg, bei einem Hausbesuch anstatt der Leistung Hausbesuch ein eigenes Hausbesuchskennzeichen zu den Leistungen mitgesandt. Bei Verträgen, die auf den Rahmenvereinbarungen basieren, ist diese Spezialbehandlung hinfällig. Ist somit beim Hausbesuch der Positionscode PT41 hinterlegt, wird der Hausbesuch, wie jede andere Leistung auch, entsprechend übermittelt.
Die Bestätigung über die Einreichung der Rechnung beim Versicherungsträger kann nun über die Rechnung im Karteireiter "WAHonline" im Nachhinein gedruckt werden.
Über die Funktion "MedicalNet / DaMe empfangen" können nun weitere Dokumente, ohne Informationen zum Patienten im Dokument, eingelesen werden.
In den Einstellungen zum jeweiligen Standort kann ein Logo zum Standort hinterlegt werden.
Folgende Punkte wurden für die Datensicherung in die Cloud verbessert:
In den Systemeinstellungen kann im Bereich der elektronischen Rückerstattung eingestellt werden, ob die Leistungsbeschreibung automatisch für die einzureichenden Rechnungen angefordert werden soll. Standardmäßig wird diese nicht angefordert.
Die Darstellung und das Drucken von PDF-Dokumenten wurden grundlegend überarbeitet.
Bei den Rechnungseinstellungen im Mandanten kann der Betreff und die Textvorlage für das E-Mail beim Versand des Rechnungsdruckes definiert werden.
Wurden mit der Registrierkasse, Termine mit gleichen Leistungen jedoch unterschiedlichen Tarifen kassiert, wurden in der Proformarechnung zu jeder Leistung mit gleichem Namen alle Termine gebunden.
In der Dokumentationsübersicht werden in der Auflistung der Termine die abgesagten bzw. versäumten Termine nicht mehr angezeigt.
Bei nicht tariflichen Leistungen (leerer Positionscode) wird nun der Einzelbetrag im Termin pro Leistung geprüft. Dieser muss zwingend angegeben sein.
Im Karteireiter Dokumente im Patientenstamm bzw. in den Behandlungsscheinen konnten die PDF Vorlagen für die Dokumentation noch nicht ausgewählt werden.
Im Versand über konfigurierte Emailkonten mit 2-Faktor-Authentifizierung (GMail, Office365 und Outlook.com) wurde folgender Fehler behoben: nach einem Versand konnte es vorkommen, dass ein erneuter Versand nicht mehr möglich war und die Anwendung neu gestartet werden musste.
Der Patientenstamm wurde um die Accounts bzw. Logindaten für das Patientenportal erweitert.
Wird das Patientenportal verwendet, wurden folgende Funktionen im Menü in einem eigenen Bereich ergänzt:
Weiters können im Arbeitszeitmodell die Zeiten für die Online Terminbuchung entsprechend freigeschalten bzw. gesperrt werden.
Folgende Bezeichnungen wurden im Menü umbenannt bzw. erweitert.
Die Funktion "Terminpreise nachrechnen" im Behandlungsschein ändert die Tarife der Termine nicht mehr für bereits verrechnete Termine.
Die Funktion "Alle Bewegungsdaten entfernen" wird in den Einstellungen nur mehr angezeigt, wenn es sich um eine Demoversion handelt oder weniger als 100 Termine erstellt bzw. die Registrierkasse noch nicht initialisiert wurde.